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40 Years Of Nothing But Packs! Rucksackspezialist Gregory wird 40

In der Outdoor-Branche gibt es sie noch: echte Spezialisten. Unternehmen, die sich mit nichts anderem befassen als dem, was sie schon immer gemacht haben und was sie am besten können. Einer dieser Meister ihres Fachs ist Gregory. Das Unternehmen aus Salt Lake City befasst sich seit seiner Gründung mit nichts anderem als Rucksäcken und feiert 2017 sein 40-jähriges Jubiläum. Der Gründer Wayne Gregory setzte sich damals das Ziel, die besten Expeditions-, Trekking- und Tagesrucksäcke zu bauen. Daran hat sich bis heute nicht viel verändert – abgesehen von den Frisuren des Gregory-Teams.

Seit der Unternehmensgründung 1977 steht die Marke Gregory für qualitativ hochwertige und innovative Rucksäcke. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte allerdings schon viel früher: In den Pfadfinder- Jahren des jungen Wayne Gregory, als dieser sich an die Entwicklung eines Rucksacks machte. Er hatte einen Aluminiumrahmen, Holzstreben und war sehr simpel, aber effektiv – die Schulterträger bestanden lediglich aus mit Schaum gefüllten Socken. Wayne war einfach mit dem, was es zu kaufen gab, nicht zufrieden und wollte einen Rucksack konstruieren, der perfekt passt und sich den Bedürfnissen seines Trägers anpassen lässt.

Diese Berufung ließ ihn nicht mehr los und so kam es, wie es kommen musste: Wayne Gregory gründete im Alter von 22 Jahren und mit nur 500 Dollar Startkapital die Firma ‚Sunbird’ und fing an, Rucksäcke zu bauen. 1970 kam der erste Rucksack auf den Markt, der ‚Hip Hugger’ – schon damals vollgepackt mit zahlreichen innovativen Features. Am Rucksackboden befestigte Hüftgurte ermöglichten eine Lastverteilung von den Schultern auf die Beckenknochen. Verstellbare Schulterträger erlaubten es, den Rucksack individuell auf seinen Träger anzupassen. Hüftgurt und Schulterträger von Wayne Gregory waren damals ihrer Zeit weit voraus – fast schon bahnbrechende Innovation. Leider kam der Packsack als solcher nicht so gut an. Und so schloss ‚Sunbird’ nach nur zwei Jahren wieder seine Türen.

Selbst die folgenden fünf Jahre reichten nicht aus, um die Leidenschaft zum Erliegen zu bringen: 1977 gründete Wayne gemeinsam mit seiner Frau Susie ‚Gregory Mountain Products’. Der Claim„you don’t carry it – you wear it!“ war seit der ersten Stunde das Kredo. Die Last sollte nicht „hinten drauf sitzen“, sondern sich anfühlen, als sei sie Teil des Körpers des Benutzers. „Ein Rucksack muss passen wie ein paar Schuhe“, sagte Wayne gerne.

Passform und Lastübertragung sind die beiden ultimativen Faktoren, die einen guten Rucksack von einem Rucksack unterscheiden! Stimmt die Passform nicht oder ist das Tragesystem zu lang oder zu kurz, gibt es Probleme: Die Träger scheuern, der Rücken schmerzt, die Schultern erlahmen, es entstehen Druckstellen und am schlimmsten: Der Spaß geht verloren. Die Tour wird zur Tortur.

40 Years Of Nothing But Packs! - Fotocredit: Gregory

40 Years Of Nothing But Packs! – Fotocredit: Gregory

Auch wenn Wayne Gregory mittlerweile aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, seine Philosophie und seine Leitsätze gelten bei Gregory Mountain Products auch heute noch. Und sie werden Jahr für Jahr aufs Neue umgesetzt.

Daher gibt es die Gregory-Rucksäcke nicht nur in einer Damen- und Herrenversion sowie verschiedenen Größen, jede Größe gibt es zudem in zwei oder drei unterschiedlichen Rückenlängen. Wer einen Gregory Rucksack möchte, wird also erst einmal vermessen. Denn groß gewachsen heißt nicht zwangsläufig, dass auch der Oberkörper lang ist. Zusätzlich gibt es Schulter- und Hüftgurte in unterschiedlichen Größen, die sich austauschen lassen, um eine individuell optimierte Passform zu garantieren. Zahlreiche Auszeichnungen von Outdoor-Magazinen aus aller Welt geben den Amerikanern und ihrem System Recht.

Ergänzt werden die Gregory Packs durch innovative und funktionelle Details, die durch das Produktentwickler-Team in Salt Lake City in der 40-jährigen Firmengeschichte immer weiterentwickelt werden. Sein gesammeltes Knowhow zeigt Gregory bei seinen Trekking- Klassikern Baltoro und Deva.

Das Herrenmodell Baltoro und das Damenmodell Deva kommen mit dem neuen Response A3 Tragesystem. A3 steht für Automatic Angle Adjust und beschreibt die Aufhängung von Schultergurten und Hüftflossen. Der Winkel der Aufhängung ist beweglich, so dass sich das Tragesystem automatisch den Winkeln des Körpers seines Trägers anpasst. Der Rucksack trägt sich ergo in jeder Körperposition komfortabel und ausgewogen.

Trotz dieser Beweglichkeit funktioniert die Lastübertragung auf das Kernstück des Tragesystems wirklich effektiv: Der laterale flexible Rahmen aus dünnen 7075 Aluminium-Rohren ist ein wenig wie eine Wünschelroute geformt. Unten mündet die Last im Bereich der Lendenwirbelsäule, während man den Oberkörper bewegen kann. Der gesamte mittlere Bereich des Rückens ist belüftet und sorgt so für ein angenehmes Trageklima. Ein herausnehmbares Polster erlaubt individuelle Anpassung im Lendenbereich.

Deva und Baltoro stehen daher als Musterbeispiele für echtes Spezialistentum und das 40 jährige Knowhow von Gregory. Sie sind echte Lastenesel, die auch extreme Touren mitmachen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.gregorypacks.com

Bild & Quelle: Gregory

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